28.09.2017

Kategorie: Umwelt

Die Zukunft der Energiewende

32. Trierer Kolloquium zum Umwelt- und Technikrecht

Das von einem breiten politischen Konsens getragene, generationenübergreifend enorme umwelt- und wirtschaftspolitische Herausforderungen bergende Projekt „Energiewende“ steckt in einer legitimatorischen Krise. Seine Kosten scheinen in zweifelhaftem Verhältnis zu seinen klimaschutzfördernden Wirkungen zu stehen. Im Spannungsfeld zwischen Endlichkeit und Schädlichkeit fossiler Energieträger und des damit verbundenen anthropogenen Klimawandels und der Erfolge, aber auch der volkswirtschaftlichen Kosten der Förderung der erneuerbaren Energien werden übergreifend wie sektoral Zukunftsfragen der Energiewende erkennbar, denen sich das 32. Kolloquium des IUTR widmet.

Die langfristigen Festlegungen des Klimaschutzplans 2050 müssen in jeder neuen Legislaturperiode zwischen der Dispositionsfreiheit des Gesetzgebers und den völkerrechtlichen Verpflichtungen austariert werden. Ein mittelfristiger „Kohleausstieg“ wird von den einen gefordert, von anderen als verfassungswidrig erachtet; die Offshore-Windenergie hat mit kosteninduzierten regulatorischen und planerischen Besonderheiten zu kämpfen, der Verkehrssektor ist weit von den erforderlichen Treibhausgasemissionsreduzierungen entfernt.

Den genannten Themen widmen sich auf der Tagung Referenten aus Wissenschaft und Praxis, die mit ihren Vorträgen die notwendige Diskussion um die Zukunft der Energiewende fördern wollen.

Weitere Information zur Anmeldung finden Sie hier: http://www.iutr.de/